Kafehaus Karameel

*** seit Mitte Juli hat das Karameel wieder geöffnet, jetzt in der Gertrud-Grunow-Straße 36 in 80807 München – Testbericht folgt in Kürze***

Frühstücken auf Wiener Art

Traditionelle Kafehaus-Gemütlichkeit, das verspricht Verena Eichmann in ihrem Kafehaus Karameel in der Nymphenburger Straße in München. Und wirklich, inmitten von antiquiertem, aber nicht ollem Mobilar lässt es sich mondän frühstücken (und Kuchen schlemmen)! Aber erst begann der Frühstückstag mit einem kleinen Schreck – aber dazu später.

Kafehaus Karameel von außen

Kafehaus Karameel von außen

Auf den ersten Blick laden die großen Panoramafenster zum Reinkommen ein und auch die Terrasse ist bei Sonnenschein sicher der Hit. Vor allem die erste Etage im Kafehaus sieht gemütlich aus – leider stellt sich drinnen heraus, dass man da nicht direkt im Schaufenster sitzen kann. Das macht aber nichts, denn insgesamt laden vier verwinkelte Ebenen zum Sitzen ein – durch die offene Architektur hat man aber trotzdem immer den Überblick. Die vielen alten Möbel, zum Teil auf Flohmärkten gesammelt, sind ebenfalls echte Hingucker. Wer nicht kucken möchte, kann sich auch eine der Zeitungen zum Schmökern holen.

Kaiserlich frühstücken

Wir beschließen ein opulentes Sofa auf der obersten Ebene als Basis für diesen Frühstückstest zu nutzen und vertiefen uns in die Karte. Diese strotzt vor allem mit vielen Kaffee-Spezialitäten und „Kaiserlichem Frühstücken“. Für Eilige gäbe es „Gnädig kom“ für 3,20 Euro – also ein Croissant mit Butter und Marmelade. Wir haben aber Zeit, darum entscheiden wir uns für das „Sopherls“ für 8,80 Euro. Mit dabei ist ein Brotkorb mit Croissant, ein Wurst- und Käseteller, Butter, Erdbeermarmelade (ahhhhhh!) und ein Ei. Es stehen zwei andere Frühstücke zur Auswahl (Sissi und Louis XIV). Alle Varianten lassen sich mit verschiedensten Extras (Eierspeisen, Jogurt, …) anreichern. Dementsprechend waren auch die Extrawünsche („keinen Käse bitte“) kein Problem und es wurde von selbst angeboten, diesen durch noch mehr Wurst zu ersetzen – wie das aussieht, seht ihr in der Bildergalerie.

Frühstück Sopherls im Kafehaus Karameel

Frühstück Sopherls im Kafehaus Karameel

Croissant!! Noch ein Croissant!!

Das Frühstück wurde (trotz der vielen Stufen) schnell serviert und schmeckte sehr gut. Besonders zu betonen wäre: Die Croissants waren der Hit! Zart und knusprig im Mund, fast zartschmelzend, wenn man das bei einem Backwerk dieser Form sagen kann. Ohne Übertreibung wage ich zu sagen, dass das Ruffini (trotz Dachterrasse) starke Konkurrenz in Neuhausen bekommen hat.

Kleiner Schreck im Kafehaus Karameel

Aber kommen wir noch zu dem kleinen Schreck vom Beginn. Denn wie immer nutzen wir die Gunst der frühen Stunde, um mit ein paar Fotos Eindrücke der Location einzusammeln. Das blieb nicht unentdeckt, klar. Aber dieses Mal wurden wir erstmals mit gerunzelten Augenbrauen zur Rede gestellt. Ups! Mit Foto-Touristen wurden wohl schon schlechte Erfahrungen gesammelt – aber wir konnten glaubhaft versichern, dass wir weder Unfug noch Rufschädigung im Sinne haben. Tatsächlich können wir euch das Frühstück hier vorbehaltlos empfehlen. Die Frühstücks-Begleitung versicherte außerdem glaubhaft, dass dies auch für die Kuchen gilt.

Good to know:

  • Laktosefreie Milch
  • Reichlich Stoff für Kaffee-Gourmets
  • Aktuelle Tageszeitungen (wie im Wiener Kafeehaus üblich)
  • Viele Parkplätze um die Ecke, am Grünwaldpark
  • Man kann auch „normal“ Essen im Kafehaus – aktuelle Angebote finden sich auf der Facebook-Seite

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr
Sa+So+ Feiertags 9 bis 19 Uhr

Name: Kafehaus Karameel
Adresse: Gertrud-Grunow-Straße 36
80807 München

Tel.: 0 89 – 122 808 16
www.kafehaus-karameel.de

getestet am: 16.11.2013

Autor: Luise

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